Stammeschronik des Georgsbund
Stamm St. Joseph Westenholz

(In der Kurzversion)

Vorgeschichte:

Der Stamm Westenholz führt die Bezeichnung: "Georgsbund" im Namen.

Das hat den folgenden Hintergrund: Am 08.12.1984 gründeten einige aus der DPSG stammende Führer den Georgsbund in Soest als eigenständigen Pfadfinderbund. Am 10.05.87 trat dann der Georgsbund den 1986 gegründeten Europapfadfinder Sankt Michael bei. Da der Stamm in Soest schon seit einigen Jahren nicht mehr existiert, wollen wir auf diese Weise die Tradition pflegen und fortführen. Dazu gehört für uns auch die Verwendung des Begriffs „Georgsbund“.

 

1990

Genau 1990 beginnt die Geschichte der Pfadfinder in Westenholz. Martin Dust, der als Diakon in Westenholz tätig war, bringt die Pfadfinderidee nach Westenholz. Im Frühjahr geht Bernd Zinselmeyer als Mitglied der damaligen Messdienergruppe zusammen mit dem Soester Pfadfindertrupp, der von Meinolf Kröger (Robur) geführt wird, auf Osterfahrt. Im Sommer fahren dann sechs Messdiener ins Sommerlager und die Sache kam ins Rollen. Am 7. September treffen sich die ersten zur Gründung einer Pfadfindergruppe in Westenholz. Am Ende der ersten Gruppenstunde sind die Sippen Fuchs und Kondor geboren, Michael Müller (Fuchs) und Bernd Zinselmeyer (Kondor) sind die ersten Sippenführer in Westenholz. Christian Meierotte (Otter) wird 2. Mann (HiSiFü) bei den Kondoren. Dirk Hansmeier (Tody) ist HiSiFü bei den Füchsen. Martin Dust ist der erste Truppfeldmeister und leitet ab diesem Tag die Geschicke der Gruppe. Alles geht danach relativ schnell. Im Herbst nehmen die ersten Westenholzer am Kornettkurs des Landes Paderborn in Medelon teil. Die Arbeit hat begonnen.

 

1991

Am 22.2.1991 am „Thinking-Day“ legen in Almodts Kapelle die ersten des Stammes ihr Pfadfinderversprechen ab. Im Frühjahr geht es zu mindest für die Truppsippe auf Fahrt. Es werden die Vogesen erkundet. Pfingsten verbringt das Land Paderborn (der Stamm Soest und der Trupp Westenholz) an der Lippe in Mantinghausen. Dann geht alles in Richtung Sommerlager. In Thüringen können dann unsere beiden Sippen zum ersten Mal in einem Sippenwettstreit beweisen, was in ihnen steckt. Der Erfolg ist für die kürze der Zeit beachtlich. Im September fahren wir zum Michaelsfest der ESM nach Bayern. Tobias Protte (Hoinz) und Frank Middeldorf stoßen in diesem Jahr zum Trupp.

 

1992

Der Pfadfindertrupp in Geseke wird in diesem Jahr gegründet. Im Frühjahr geht es für uns auf Osterfahrt in die Pfalz und im Sommer in die Vogesen nach Frankreich. Pfingsten fällt in Ostinghausen ins Wasser und endet schließlich in einem Jugendheim. Der Chronist zählt auf diesem Lager über 50 Pfadfinder aus Soest, Westenholz und Geseke. Das Jahr klingt mit einem Wochenendzeltlager in Westenholz aus. Dirk Hansmeier (Tody) wird Kornett der Sippe Kondor. Bernd wird in der Sippe schmerzlich vermisst und gründet ein halbes Jahr später die erste Wölflingsmeute in Westenholz, die Meute Mang.

 

1993

Im Januar beginnt die Arbeit der Meute Mang in Westenholz. Matthias Schalk und Christian Breimhorst (Hasi) beginnen als Wölflinge mit der Pfadfinderei. Die Elbsandsteinfahrt im Frühjahr ist unser letztes gemeinsames Lager mit Martin Dust als Truppführer. Pfingsten ist wohl das größte Lager der Georgsbundgeschichte. An dem Ritter- und Knappenlager nehmen drei Gilden, sechs Sippen und zwei Meuten aus Soest, Westenholz und Geseke teil. Im Sommer geht es für die drei Pfadfindertrupps das erste Mal zum Abt Bernhard nach Tschechien. Die Meuten veranstaltet ihr legendäres Lemminglager. Martin wird nach Dringenberg versetzt und steht der Arbeit vor Ort nicht mehr zu Verfügung. Michael Müller und Marcus Zinselmeyer verlassen die Sippe Fuchs, Dirk (Tody), Christian (Otter) und Thomas Zinselmeyer die Sippe Kondor. Die erste Generation ist der Pfadfinderstufe entwachsen. Michael Müller und Dirk (Tody) übernehmen den Trupp. Christian (Otter) wird Meutenassistent und leitet gemeinsam mit Bernd die Wölflingsarbeit. Sippenführer der Füchse wird Andre Schlepphorst, die Sippe Kondor wird jetzt von Manuel Welzel geführt. In unserem Bund, der ESM wird Armin durch das Landesthing Würzburg ausgeschlossen, damit beginnen erste Spaltungen in der ESM.

 

1994

Dieses Jahr ist das Seuchenjahr in der Geschichte der Pfadfinderarbeit in Westenholz. Bernd verlässt uns in Richtung Werl, um seinen Zivildienst abzuleisten und Christian (Otter) übernimmt zusammen mit Michael Müller die Arbeit in der Meute. Die Meute verbringt mit den anderen Meuten den Sommer im Sauerland in der Nähe von Brunskappel. Der Pfadfindertrupp bricht auseinander und im Sommer 1994 gibt es nur noch eine Fahrtensippe mit den letzten Getreuen. Die (G.u.S.-„Gemeinschaft unvollständiger Sippen“) fährt mit den Soestern und Gesekern ins Sommerlager nach Dänemark. Michael Müller und Dirk (Tody) verlassen nach dem Sommerlager in Dänemark die Arbeit. Christian Meierotte (Otter) führt nun Meute und Trupp und letzterer besteht am Ende des Jahres nur noch aus Pascal, Tobias (Hoinz), Frank und einem Haufen neuer Pfadfinder aus der Meute. Die Sippe Fuchs wird nun von Tobias (Hoinz) geführt HiSiFü ist Pascal, während Frank die Sippe Kondor übernimmt und Thomas Speit (Bill) das Amt des HiSiFü überträgt. Am Ende des Jahres feiern wir gemeinsam mit den Soestern deren 10 jähriges Stammesjubiläum. Bereits im Oktober reicht Meinolf Kröger (Robur) das Amt des Stammesfeldmeisters Soest an Markus Wilden (Bambi) weiter, der nun als neuer Stammesfeldmeister die Verantwortung für alle drei Orte trägt. Unser Bund ESM ist in Aufruhr, mehrere Stämme (Kitzingen, Traustadt und Wiesentheid) haben inzwischen quasi den Bund verlassen und einen Gau gegründet. Das Land Paderborn entschließt sich dazu neutral zu bleiben und für keine der Seiten Partei zu ergreifen, da man keine Chancen für ein vermittelndes Eingreifen sieht.

 

1995

Das Jahr beginnt mit einem Kornettkurs der ESM, an dem Pfadfinder aus Soest, Geseke, sowie Frank aus Westenholz teilnehmen. Im Frühjahr geht es für den Trupp in die Wälder rund um Dringenberg. Den Sommer verbringt der Trupp an der Hütte in Niederbergheim. Der Soester und Geseker Trupp geht in Korsika auf Fahrt. Die Meute in Westenholz wird wegen dem akuten Führermangel geschlossen und die letzten Wölflinge in den Trupp übernommen. Bambi tritt im November als Stammesfeldmeister Soest zurück. Das Amt ist vakant, Martin Dust übernimmt als „Geistlicher Begleiter“ die Koordination der Ortsgruppen, aber nicht das Amt. Der Stamm/das Land wird von den Stammesassistenten Otter und Michael Krewet (Joda) geführt. Unser Partnerstamm aus Soest löst sich in den folgenden Monaten auf. Die Situation im Land ist von Zusammenbruch geprägt, doch Westenholz hat sich stabilisiert und sieht zuversichtlich in die Zukunft. Eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Geseker Trupp wird vereinbart, der jetzt von Michael Krewet (Joda) geführt wird. Der Kontakt zu den südlichen ESM- Stämmen bricht weitgehend ab.

 

1996

Im Mai wird in Westenholz das 5 jährige Jubiläum nachgefeiert, weil uns im Vorjahr nicht so recht zum Feiern zumute war. Pfingsten sind die Westenholzer Pfadfinder zusammen mit dem Geseker Trupp und einer Allagener Sippe in Niederbergheim an der lieb gewonnen Hütte. Im Sommer geht es nach Österreich zur Burg Streitwiesen. Dirk (Tody) kommt für dieses Lager noch für ein paar Tage zurück und macht so diese Sommerfahrt erst möglich. Auf dem Sommerlager gibt es schon erste Risse und Reibereien zwischen beiden Trupps, da die Zusammenarbeit, zwar von der Führung (Joda und Otter) gewollt, an der Basis oft Probleme bereitet, vor allem da Joda an dem Sommerlager nicht teilnehmen kann. Zwischen einem eher „bündisch“ orientierten Geseker Trupp und den eher „scoutistischen“ Westenholzern gibt es immer öfter Meinungsverschiedenheiten. Im Winter übernimmt Pascal von Tobias Protte (Hoinz) die Sippenführung der neu erstärkten Sippe Fuchs. Der Gruppenraum in der Marienkirche wird zusammen mit den Messdienern hergerichtet und für die Truppstunden genutzt. Die Idee dazu kam von Manuel Ewers, Bernd Walkenfort und Jürgen Lauströer, die dann in beiden Gruppen aktiv sind.

 

1997

Das Jahr startet mit einem Truppwochenende in Heiligenkirchen. Pfingsten besuchen wir Martin im Eggegebirge, und schlagen unsere Zelte zusammen mit den Gesekern und Allagener in Altenheerse auf. Dort wird klar, das sich der Geseker Trupp und die Westenholzer auseinander gelebt haben und so fahren nur die Allagener und der gesamte Westenholzer Trupp nach Sostrup in Dänemark ins Sommerlager. Frank verlässt nach dem Sommerlager die Sippe Kondor, die Thomas Speit (Bill) zu ihrem neuen Sippenführer wählt HiSiFü wird Matthias Breimhorst (Zecke). Pascal beendet leider seine Pfadfinderarbeit. Seine Aufgabe in der Sippe Fuchs übernimmt Dominik Protte (Nickel).

 

1998

Frank und Nicola Meierotte (Nina) erwecken die Meute Mang anfangs des Jahres zu neuem Leben und nun ist der Stamm endlich wieder mit zwei Alterstufen ausgestattet. Alexander Ewers (Porky), Daniel Schalk, Jörg Meierotte, Raphael Ruhmann, Lukas Wedeking, Alexander Regett, Alexander Sandmeier beginnen als Wölflinge mit der Pfadfinderarbeit. Es geht auf Osterfahrt nach Frankreich. Zusammen mit Michael Krewet (Joda), einem Freund aus alten Tagen, ziehen wir durch die Vogesen. Pfingsten wird zum ersten Mal alleine, aber endlich wieder mit einer eigenen Wölflingsmeute veranstaltet und wie schon so oft an der Hütte im Sauerland. Unser Sommerlager verbringen wir in Tschechien, dort wird auch der „Wieselburger“ entwickelt, was sich allerdings nicht auf die Art der Zutat, sondern auf den Urheber, die Fahrtensippe „Wiesel“  bezieht. Im Sommerlager treten in diesem Jahr nicht wie sonst Kondor und Fuchs gegeneinander an. Um die Gemeinschaft zu stärken wurde der Trupp bunt gemischt und die Fahrtensippen Wiesel und Roter Milan lieferten sich einen Wettkampf auf hohem Niveau. Im Winter geht der Trupp im Harz auf Fahrt und erkundet die geschotterten „Wanderautobahnen“ rund um den Brocken.

 

1999

Im Februar geht es mit einigen zum Singewettstreit nach Würzburg und natürlich um Lars aus Soest zu besuchen der dort mittlerweile studierte. Wir lernten auch einige ESMler kennen und Otter konnte spontan an der Landesführerrunde des Landes Würzburg teilnehmen. Die Situation im Bund war immer noch gespannt. Durch Streitigkeiten nach Armin’s Ausschluss hatten sich in der ESM zwei gegensätzliche Lager gebildet, so dass die Arbeit des Bundes als Ganzem quasi blockiert war. Diese Probleme wirken immer noch nach. Aber es war schön wieder ESM’ler zu sehen und nette Kontakte zu knüpfen. Vor allem da man von Seiten der ESM die „nördlichen Stämme“ scheinbar vergessen hatte.

Die Osterfahrt führt uns in die neuen Bundesländer zum Kanufahren an die Mecklenburger Seenplatte. Pfingsten geht es mit einer großen Gruppe nach Geist in der Nähe von Wadersloh. Fabian Poll und Janek Lübbers stoßen zur Meute. Im Sommer findet nach langen Jahren wieder ein Wölflingssommerlager statt. Mit Mann und Maus geht es ins Sauerland nach Lenhausen. Fabian Poll stößt als Wölfling zur Meute. Die Pfadfinder fahren in kleiner Runde nach Schweden auf Fahrt und lernen dort ihre Grenzen kennen. Hannes aus Allagen begleitet sie dabei. Im August besuchen wir unsere Pfadfinderbrüder vom ESM Stamm Glattbach. Im Herbst wird die Roverrunde gegründet. Andre Rothfeld und Christian Breimhorst (Hasi) verlassen den Trupp und übernehmen die Leitung der Roverrunde. Somit bestehen nunmehr alle drei Alterstufen in Westenholz. In Westenholz können wir direkt am Boker Kanal eine Wiese als Zeltplatz pachten. Matthias Schalk verlässt die Sippe Fuchs und wird Meutenassistent. Frank beginnt seine Ausbildung in Münster und kann die Meute nicht weiter führen, er rückt in die 2. Reihe. Nicola springt ab Oktober für ihn ein. Der Geseker Stamm stellt die Arbeit im laufe des Jahres endgültig ein.

 

2000

Nach der genialen Osterfahrt im letzten Jahr, zog es uns erneut zu Ostern auf die Mecklenburger Seenplatte. Pfingsten verbrachte der gesamte Stamm nochmals in Wadersloh. Frederik Poll wird Wölfling. Höhepunkte des Sommers waren das Wölflingssommerlager in Alme und die Tschechienfahrt des Pfadfindertrupps. Die Kontakte zum Bund (ESM) werden weiter vertieft. Im Herbst feierten wir mit Freunden und Ehemaligen auf dem Lagerplatz in Westenholz unser 10-Jähriges Stammesjubiläum mit einem großen Jurtenabend. Der befreundete DPB-M Stamm Hagazussa aus Paderborn und Matt feiert mit uns und mit Ralf Johann und Pfadfindern aus Nüdlingen sind zu diesem Anlass nach langer Zeit auch wieder Bundesbrüder aus Bayern im Land Paderborn. Die Sippen Kondor und Fuchs gehen auf Sippenfahrt nach Niederbergheim. Matthias Schalk übernimmt im Winter die Führung der Meute Mang. Ihm stehen Nicola, Dominik und Frank weiter zur Seite. Christian Meierotte (Otter) wird zum ersten Vorsitzenden des Fördervereins gewählt und damit Nachfolger von Meinolf Kröger in diesem Amt.

 

2001

Andre Speit (Tomtom) wird im Februar zum Sippenführer der Füchse gewählt HiSiFü wird Dirk Stöppel (Quiek). Dominik (Nickel) aus der Sippe Fuchs, Manuel Ewers und Jürgen Lauströer aus der Sippe Kondor wechseln in die Roverstufe. Im März fahren einige zum Singewettstreit nach Würzburg und besprechen weitere Aktionen mit den ESM’lern insbesondere das geplante gemeinsame Pfingstlager. Das Sauerland rund um Winterberg ist das diesjährige Fahrtengebiet zu Ostern .Pfingsten verbringen wir dann mit befreundeten Stämmen der ESM aus Nüdlingen und Sulzdorf in Teuschnitz bei Peter Barthelme. Der Pfadfindertrupp verbringt sein Sommerlager in Sostrup/ Dänemark. Die Wölflingsmeute fährt ein Wochenende nach Heiligenkirchen. Der Gruppenraum an der Marienkirche wird frisch renoviert. Der Generationenwechsel in den Sippen geht weiter. Daniel Peitz (Searge) wird im Herbst Nachfolger von Thomas Speit (Bill) als Sippenführer der Sippe Kondor. Sein HiSiFü wird Raphael Ruhmann. Auch Matthias Breimhorst (Zecke) und Dirk Stöppel (Quiek) wechseln in diesem Jahr in die Roverstufe. Daniel Schalk wird HiSiFü bei Fuchs.

Unser Bund kommt in Bewegung, Armin wird zum Landesfeldmeister der ESM Würzburg gewählt, dem einzig verbliebenden Landesverband innerhalb der ESM. Die Wahl wird von uns mit großer Skepsis aufgenommen, da eine Belastung der Beziehungen zum Bund befürchtet wird. Im laufe des Jahres bewahrheiten sich die Befürchtungen. Der Stamm Westenholz soll bei der Ernennung von Führern entsprechende Kurse nachweisen und dies nach Würzburg melden. Beiträge sollen an den Landesverband Würzburg abgeführt werden. Eine Verpflichtung zur Abnahme der Bundeszeitschrift „Aufbruch“ zu lasten der Stammeszeitung „Die Lilie“ wird angedacht. Termine, Ernennungen, Versprechen sollen gemeldet werden, ein reges teilnehmen am Bundesleben durch gemeinsame Lager wird erwartet. Das Verständnis für die Positionen der jeweils anderen Seite nimmt kontinuierlich ab. Die mit uns befreundeten Stämme Nüdlingen und Sulzdorf treten aus der ESM aus. Im September nehmen wir am Bundesführertreffen der ESM auf Burg Ludwigstein teil. Im November fahren wir zum Singeabend des DPB-M Stamm Hagazussa in Paderborn. Im Dezember geht es für die Rover und Führer mit Freunden aus Sulzdorf und Sennfeld sowie Daniel Pieper (Private) aus Soest nach Hess. Lichtenau. Alle Vorbereitungen für die Gründung einer Pfadfinderinnenstufe in Westenholz werden getroffen.

 

2002

Das Jahr beginnt mit der Gründung der Mädchenstufe. Karin Middeldorf, Tobias Protte (Hoinz), Manuel Ewers und Frank Middeldorf machen sich an die Arbeit ein eigenständiges Mädchenprojekt im Stamm zu etablieren. Die Gilde Eichhörnchen wird gegründet. Gildenführerin wird Mareike Schalk, HiGiFü wird Kathrin Grewing. Auch im Jungentrupp gibt es eine neue Sippe. Die Sippe Falke kommt als dritte Sippe zum Trupp. Sippenführer wird Alexander Regett, HiSiFü wird Martin Peitz.

Zu Thinkingday besucht der Westenholzer Pfadfinderstamm mit 19 Rovern und Pfadfindern das Jubiläum der Nüdlinger Pfadfinder. Auch ein Gespräch mit der Landesführung Würzburg in Volkach kann an dem Wochenende geführt werden. Westenholz möchten den Status Quo erhalten und möglichst autark bleiben, von Seiten der Landesführung wir eine engere Zusammenarbeit eingefordert, ein Gemeinsammer Nenner wird nicht gefunden.

Zu Ostern gab es das Fahrten-Geländespiel „Kampf um Rom“ zusammen mit Pfadfindern der Freien Pfadfinderschaft Kreuzritter, das vom Sebl organisiert wurde. Einige Rover fahren wieder nach Würzburg um Lars zu treffen und sich den Singewettstreit anzuschauen. An Pfingsten sind wir dann zusammen mit den Sennfelder Pfadfinderinnen und Anja Christ in Hövelhof und hatten dort die größte Lagerüberfalldichte aller Zeiten, selbstverständlich erfolglose Lagerüberfälle. Den Sommer verbringen die Meute und der Trupp in Langeland. Anschließend erkundet der Trupp die Burgen in den Vogesen und das deutsch französische Grenzgebiet. Carmen Rohe aus dem DPB-M nimmt als „Gastpfadfinderin“ teil. Der Mädchentrupp fährt mit Pfadfinderinnen aus Sennfeld und Anja Christ ins Altmühltal auf Kanutour. Das Jahr klingt mit einem Jurtenabend auf dem Lagerplatz aus.

 

2003

Das Jahr 2003 ist geprägt von einer ganzen Menge von kleineren Aktionen. So gehen die Sippen auf Fahrt, die Pfadfinder nehmen wieder an einem Geländespiel mit den Kreuzrittern und Sebl teil und es finden 2 Roverwochenenden statt. Zu Pfingsten ist der gesamte Stamm mit über 40 Pfadfinderinnen, Pfadfindern und Wölflingen in Wadersloh.

Im Juni sind wir auf ein Wochenende der Pfadfinder Fürstenau eingeladen. Das Sommerlager verbringt der Trupp wieder bei Abt Bernhard in Osek. Lukas Wedeking wird neuer Sippenführer der Füchse, HiSiFü ist Jörg Meierotte. Da Searge ein Jahr in den USA ist wird die Sippe Kondor von Raphael Ruhmann geführt, HiSiFü ist Manuel (M.D.) Die Wölflinge verbringen ein Wochenende auf dem Lagerplatz. Ab Herbst wird der Gruppenraum an der Marienkirche wieder renoviert und weiter ausgebaut.

Im September nehmen wir letztmalig an einer Bundesführerrunde (Immenhausen) der ESM teil. In den Diskussionen innerhalb unserer Führerrunde wird klar, dass eine weitere Zusammenarbeit und damit der Verbleib im Bund ESM nicht mehr möglich ist. Nach Monaten des Durchlavierens und Ausweichens treffen wir schweren Herzens die Entscheidung den Bund zu verlassen, da wir in der ESM nicht mehr unserer Pfadfinderische Zukunft sehen können.

Im September beschließt der Georgsbund - Stamm St. Joseph Westenholz die Arbeit in den Europapfadindern Sankt Michael einzustellen und tritt zum 1.1.2004 aus dem Bund aus.

Die "Freie Pfadfinderschaft Georgsbund" wird gegründet.

 

2004

Der Austritt aus dem Bund wirkte wie ein Befreiungsschlag. Endlich konnte man wieder alle Energie in die Arbeit vor Ort stecken. Otter wird nun offiziell zum Stammesfeldmeister Westenholz ernannt, vorher bedingt durch alte Soester Stammesstrukturen der 90er Jahre hatte er lediglich das Amt des Stammesassistenten inne. Neue Stammesassistenten werden Frank und Nickel. Das Fahrtenjahr wird durch eine Osteraktion eröffnet. Wir nahmen am Sippenwettkampf „Kampf um den Georgsschild“ teil zu dem Sebl eingeladen hatte. Der Mädchentrupp verbrachte im Frühling ein Wochenende in Mettinghausen, bevor wir ins Pfingstlager nach Steinheim-Sandebeck fuhren. Nach Jahren gab es wieder mal ein Mottolager, nämlich ein Ritterlager. So scharten sich bald ein bunte Schar von Recken um König Hoinz I., den Sie aus der Gewalt fieser Schurken befreien mussten. In einem fulminanten Abschlussgefecht wurde der Anführer der Schurken (Frank) vom König Hoinz besiegt. Frank führt diese Niederlage bis heute auf die schlechte Qualität von Schwert und Schild zurück, letzteres hatte sich im Kampfverlauf zerlegt.

Den Sommer verbrachte der Trupp in Dänemark, im Oktober zog es den Trupp für ein Wochenende nach Kassel. Im gleichen Monat ging es für den Mädchentrupp nach Baunach. Im Herbst wird eine 4. Sippe im Trupp gegründet, die Sippe Kobra. Sippenführer wird Janek Lübbers, HiSiFü ist Alexander Sandmeier. Als letzte Aktion in diesem Jahr wäre die Teilnahme von einigen Rovern an einem Singeabend der FPK in Marburg zu nennen.

 

2005

Das Fahrtenjahr begann für die Rover bereits im Januar mit einem Rover-Workshop in Detmold. Kurz danach nahmen unsere Pfadfinder am Grundlagenseminar des RjB-Hessen auf Burg Hessenstein teil und konnten dort Messerbau, Steinmetzen, Rechts ABC und ähnliche AG’s belegen. Es folgte der „Kampf ums Georgschild“ der diesmal unter dem Motto „Kampf um Troja“ stand und auf Burg Ludwigstein ausgerichtet wurde.

Zu Ostern ging es für die Pfadfinder wieder per Kanu über die Mecklenburger Seenplatte oder über das Mecklenburger Eismeer, je nachdem vom welchem Standpunkt man die Sache betrachtet. Das „Anzelten“ darf man ja dann fast als solches nicht mehr erwähnen, da je bereits vorher die Kothen unseres Stammes in Hessen und Mecklenburg gestanden haben.

Pfingsten 2005 fand in Wameln am Möhnesee statt, wo wir mit Hilfe von Pius einen kleinen Platz ergattern konnten, der kaum Wünsche offen lies.

Das Sommerlager des Trupps wurde in Marienthal, nähe Görlitz an der Deutsch-polnischen Grenze aufgeschlagen. Während die Meute Mang Ihre Zelte in Falkenhagen aufschlug. Florian Poll ist nun Wölfling in der Meute Mang.

Die Gilde verbrachte ein Wochenende auf dem Lagerplatz. Nach dem Sommerlager des Trupps wird die Sippe Kobra wieder geschlossen, um die drei anderen Sippen zu verstärken. Neuer Sippenführer der Falken wird Maximilian Steppeler, HiSiFü bleibt Martin Peitz. Mareike wird zur Truppfeldmeisterin der Pfadfinderinnen ernannt und tritt die Nachfolge von Karin Middeldorf an. Auch für das Amt des Stammesassistenten wird Mareike gewählt. Neue Roverassistenten werden Nina und Daniel Schalk, da Christian Breimhorst (Hasi) diese Aufgabe nicht mehr weiterführen möchte.

Im Herbst findet das große 15 jährige Stammesjubiläum auf dem Lagerplatz statt. Mit Lars, Martin Dust, Meinolf Kröger, Bambi, Joda um nur einige wenige zu nennen, kommen viele Weggefährten der letzten 15 Jahre.

Im Herbst fahren die Rover nach Rappoltengrün in der Nähe von Teuschnitz , besichtigen Bamberg und schauen auch am Lagerplatz von 2001 vorbei um ein paar alte Erinnerungen aufzufrischen.

 

2006

Das Jahr startet wieder im Januar mit dem Grundlagenseminar des RjB-Hessen auf Burg Ludwigstein. Noch im gleichen Monat verbrachte der Trupp ein Wochenende in Heiligenkirchen. Pfingsten verbrachten wir in Mettinghausen, Im Sommer ging es für beide Trupps nach Dänemark. Erst verbrachten die Pfadfinderinnen eine Woche in Dänemark und wurde dann quasi vom Jungentrupp abgelöst, die den Platz übernahmen. Die Wölflinge verbrachten einen weiteren Sommer in Falkenhagen. Ein paar Rover zog es nach Osek um Abt Bernhard einen Besuch abzustatten. Im Oktober bauten wir wieder am Lagerplatz unsere Jurte auf, um das Fahrtenjahr mit Liedern und Tschai ausklingen zu lassen. Einige „Macher“ standen dem Stamm ab diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung. Mareike hatte eine Arbeitsstelle am Bodensee angetreten, Searge ging mit dem JEV-Programm ins ferne Mexiko und Carmen folgte ihrer Berufung nach Baden-Baden. Marius Stallein wird neuer Sippenführer der Sippe Kondor, HiSiFü wird Frederik Poll.

 

2007

Als erste Aktion ist wieder die Teilnahme einiger Pfadfinder am Grundlagenseminar des RjB-Hessen auf Burg Ludwigstein zu nennen. Im April fand unser traditionelles Anzelten auf dem Lagerplatz statt. Pfingsten verbrachte der Stamm in Mantinghausen- Holsen an den Ufern der Heder.

Höxter-Fürstenau war das Ziel des Wölflingssommerlagers, die Pfadfinder zog es erneut nach Osek in Tschechien, wo wir ein geniales Sommerlager verbrachten. Maximilian Steppeler trat als Sippenführer der Falken zurück, das Amt wurde von Marcel Bremhorst übernommen, der jetzt von Lukas Stallein als HiSiFü unterstützt wird.

In diesem Jahr musste leider der Mädchentrupp wegen akutem Führer(innen)mangel geschlossen werden.

Fabian Poll erzielte beim Fotowettbewerb der Zeitschrift Scouting den 4. Platz. Im September gab es den schon obligatorischen Jurtenabend und im Dezember hieß es Truppwochenende in Verne. Alexander Ewers (Porky) wird zum Meutenassistent ernannt. Im Trupp werden Raphael Ruhmann und Manuel Jürgensmeier (M.D.) zu Truppassistenten ernannt. Zum Jahresende übernimmt Hoinz von Otter den Vorsitz im Förderverein. 2. Vorsitzender wird Matthias Schalk.

 

2008

Das Jahr begann mit einem Stammesthing und großen Veränderungen. Schon lange hatten wir im Führerkreis über eine Verjüngung der Führerstruktur nachgedacht. Der erste Schritt für diesen Prozess begann gleich zu Anfang des Jahres. Otter gab nach fast 14 Jahren verantwortlicher Tätigkeit seine Aufgabe als Stammesfeldmeister in andere Hände. Ohne Gegenstimmen, bei einer Enthaltung wählte das Thing Tobias Protte (Hoinz) zum neuen Stammesfeldmeister. Otter nimmt seine Tätigkeit im Trupp weiter war und ist nun wieder Truppführer zu Westenholz, ein Titel der an die Aufbaujahre des Stammes erinnert. Im weiteren Jahresverlauf erfolgt die Ernennung zum Truppfeldmeister durch Hoinz. Mit Otter tritt auch Frank, seit 2004 Stammesassistent, in die zweite Reihe zurück, behält aber weiter seinen Posten als Meutenassistent. Neuer Stammesassistent wird Lukas Wedeking. Neuer Sippenführer der Sippe Fuchs wird Fabian Poll, HiSiFü wird Rene Ruhmann. Diese lösen das Duo Lukas Wedeking und Jörg Meierotte ab, die in die Roverstufe bzw. Führerrunde wechseln.

In diesem Jahr beginnen die Wölflinge mit der Fahrtensaison. Im April verbringt die Meute ein Wochenende in Verne. Pfingsten verbringt der gesamte Stamm in Borchen Etteln. Otter wird im Rahmen des Lagers für seine Verdienste um den Stamm geehrt und erhält ein Schwert mit Gravur. Das Wölflingssommerlager führte die Meute Mang nach Haaren in der Nähe von Bad. Wünnenberg. Der Pfadfindertrupp verbrachte den Sommer in Ostritz an der deutsch-polnischen Grenze. Im September wurde ein großes Lagerplatzfestival mit Hl. Messe am Lagerplatz, Bundesfeuer, grillen, bauen, singen veranstaltet. Viele Eltern konnten so zum ersten Mal die Atmosphäre eines Lagers zumindest etwas miterleben.

 

2009

Neues Jahr neues Grundlagenseminar des RjB-H. Diesmal wieder auf Burg Hessenstein. Im Rahmen des Thinkin-Day wird Jörg für seine jahrelange Tätigkeit als Meutenhelfer geehrt. Nach langer Tätigkeit als Wölflingsmeister (seit 2000) zieht sich Matthias Schalk von dem Posten zurück und übergibt die Aufgabe in jüngere Hände. Mareike Schalk ist inzwischen zurück vom Bodensee und übernimmt das Amt. Ihr steht das bewährte Team mit Porky und Frank zur Seite. Im März fährt der Trupp zum Kampf um den Georgschild bei dem sich Sippen der FP-Kreuzritter der EPB-Georgsritter und des Georgsbundes messen. Sippe Kondor erringt den 2. Platz. Im April fährt der Trupp auf ein Wochenende nach Niederbergheim zur Hütte.

Pfingsten ging es nochmal nach Etteln, da der Platz uns vom Vorjahr in sehr guter Erinnerung war. Die Wölflinge verbringen den Sommer in Altenheerse, die Pfadfinder fahren wieder einmal nach Dänemark. Nach dem Sommerlager legt Otter sein Amt als Truppfeldmeister nieder. Neuer Truppführer wird Fabian Poll, dabei soll er von Manuel Jürgensmeier (M.D.) unterstützt werden. Florian Poll wird neuer Sippenführer der Sippe Fuchs. Marcel Brehmhorst hört nach dem Sommerlager auf, neuer Sippenführer der Sippe Falke wird Lukas Stallein. Die Fahrtensaison klingt mit einer Jurtensingerunde auf dem Lagerplatz aus.

Am 15.11.2009 wird der Verein „Freie Pfadfinderschaft Georgsbund e.V.“ gegründet, der die Aufgaben des alten Fördervereins übernehmen soll. Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunft gestellt. Den Vorsitz übernimmt Hoinz, 2. Vorsitzende ist Kathrin Grewing.

 

2010

Unser Stamm kann in diesem Jahr seinen 20. Jahrestag feiern. Pfingsten fahren alle gemeinsam nach Niederbergheim um an der Hütte die Zelte aufzuschlagen. Dort wird auch die Ehrung von Matthias Schalk nachgeholt, da Hoinz im letzten Pfingstlager kurzfristig erkrankt und nicht vor Ort war. Matthias erhält für seine langjährige Tätigkeit in der Wölflingsstufe ein spezielles Beil. Die Planungen für das Jubiläum werden vom Festkomitee, insbesondere von Otter und Mareike vorangetrieben. Im Sommer fahren Trupp und Meute nach Falkenhagen/ Lippe. Im September findes das große Jubiläumslager "20 Jahre Georgsbund in Westenholz" statt. Viele Freunde und Ehemalige feiern mit uns. Ein Ereignis an das man sicher noch lange zurückdenken wird.

 

2011

Bereits im Januar fahren einige Pfadfinder und Rover zum Grundlagenseminar des RjB-Hessen auf Burg Hessenstein. Im Februar feiern wir wieder den Geburtstag des Gründers am Samstag nach "Thinking-Day".  Im März nimmt der Trupp am "Kampf um den Georgsschild" teil, der diesmal von der FPK in der Nähe von Marburg ausgerichtet wird...



(Stand 05/11)

Wenn Fragen auftauchen, oder falls einem Stammesmitglied ein Fehler auffällt, dann bitte kurze Mail an:

stamm(at)georgsbund.de

Liste wird demnächst fortgesetzt.